Eine oft gestellte Frage lautet: "Welche Farbe soll ich nun eigentlich auswählen?". Diese Wahl liegt ganz bei Ihnen!
Eine Spritzpistole kann praktisch mit jeder Art von Lack umgehen, sofern:

  • er für diesen Spritzpistolentyp nicht zu dick oder eher für die Industrie gedacht ist
  • er keine Feststoffe enthält
  • er für diesen Spritzpistolentyp nicht zu dick oder eher für die Industrie gedacht ist

Je dicker der Lack ist, desto schwerer muss die Spritzpistole sein. Wie dick die Farbe ist, lässt sich der Betriebsbeschreibung des Lacks entnehmen. Dort wird angegeben, welches Maß die Spitze (andere Namen, Düse, Spritzdüse) hat. Das maximale Maß der Spitze wird in Zoll angegeben. In der Leistungsbeschreibung steht beispielsweise: "aanbevolen nozzle 0,19" (empfohlene Düse 0,19). Im Handbuch der Spritzpistole wird das maximale Maß der Spitze angegeben, die an diesem Gerät verwendet werden kann. Oft wird dies in 3 Ziffern ausgedrückt. Zum Beispiel gibt es eine 519er-Düse. Mit den letzten 2 Ziffern ist das Maß in Zoll gemeint. So sind also 0,19" und '519er' die gleichen Düsengrößen.

Fragen Sie Ihren Lackhersteller also immer nach der Leistungsbeschreibung!

Nicht alle Verbrauchermodelle arbeiten mit Spitzen. Dies ist wiederum eine weitere Technik. Wir können jedoch sagen, dass Sie in einem Modell für Verbraucher immer Farben für Heimwerker einsetzen müssen.

Keine Feststoffe enthalten.

Lack wird mit hohem Druck durch eine Öffnung (Düse) gepresst. So entsteht die Zerstäubung. Lack mit festen Bestandteile kann einfach nicht mit einer Standard-Spritzpistole verarbeitet werden.

Synthetisch, auf Wasser- oder Verdünnerbasis?

Auch diese (Lacke) können hervorragend mit einer Spritzpistole verarbeitet werden. Für eine Spritzpistole spielt es keine Rolle, ob synthetische Farbe, oder Lacke auf Wasser- oder Verdünnerbasis verarbeitet werden.